In ihrem Dossier „MEINS IST DEINS – Warum Teilen gl├╝cklich macht“ berichtet die Laviva in ihrer September-Ausgabe ├╝ber SitEinander. Wir freuen uns ├╝ber den gelungenen Titel und bedanken uns bei Susanne, die sich als Interviewpartnerin bereitgestellt und Laviva so ausf├╝hrlich von ihren Erfahrungen mit unserer App berichtet hat.

Gro├če Kinderrunde

Das Interview mit Susanne:

├ťber die App „SitEinander“ k├Ânnen sich Menschen vernetzen und gegenseitig ihre Kinder betreuen. Susanne, 35, aus Berlin nutzt die M├Âglichkeit f├╝r ihre beiden T├Âchter, 4 und 7 Jahre als, und h├╝tet auch selbst bei anderen ein.┬á

Laviva: Sie Wechseln sich mit anderen Eltern in der Kinderbetreuung ab. Wie haben Sie sich denn untereinander gefunden?
Ich w├╝rde meine Kinder nicht einer v├Âllig fremden Person ├╝berlassen. ├ťber die App ÔÇ×SiteinanderÔÇť kann sich jeder ein eigenes Netzwerk zusammenstellen. Ich habe zum Beispiel Freunde und Kita-Eltern gefragt, ob sie mitmachen wollen. Im Moment geh├Âren zehn Freunde zur Runde, mit denen das wechselseitige Aufpassen super klappt. Susanne

Laviva: Wie regelt man in der Gruppe, dass nicht immer dieselben Eltern betreuen? Das kennt man ja auch ohne eine solche App, dass manche Mütter so etwas gern mal  ausnutzen.
F├╝rs Babysitten gibt es sogenannte Sit-Punkte, die ich f├╝r eine Betreuung einsetzen kann. Wer null Punkte hat, kann also gar keine Anfrage an sein Netzwerk schicken. Der Vorteil ist, dass so jeder mal sittet. Und ich habe dabei nicht das Gef├╝hl, st├Ąndig andere um einen Gefallen bitten zu m├╝ssen Susanne

Laviva: Und was machen Sie beim Sitten mit den eigenen Kindern?
Tags├╝ber nehme ich sie mit oder nehme die zu betreuenden Kinder zu mir nach Hause. Auf der APP kann ich auch das Alter der Kinder angeben. Im Idealfall haben meine T├Âchter dann einfach Spielbesuch zu Hause. Abends passt mein Mann auf unsere Kinder auf, dann kann ich woanders einh├╝ten. Susanne

Laviva: Warum buchen Sie nicht einfach einen Babysitter?
Weil das auf Dauer sehr ins Geld geht. Gerade neulich waren mein Mann und ich auf einem Geburtstag eingeladen, und wir sind erst gegen zwei Uhr nachts zur├╝ckgekommen. Ein normaler Babysitter h├Ątte mich da locker 70 Euro gekostet. Das ist schon ├Ąrgerlich, weil die Kinder ja in der Regel ab acht Uhr schlafen und nicht mehr bespielt werden m├╝ssen. Da war ich wirklich froh ├╝ber mein Sit-Netzwerk. Susanne

Vielen Dank f├╝r den gelungenen Artikel!