Ein Blick in den Spiegel, den Tagesspiegel, lohnt sich für Familien gleich 10-fach. Viele Eltern fühlen sich hilflos angesichts der Informationsflut, der Schnelllebigkeit, der Anonymität in Großstädten und vieler anderer Herausforderungen, die unsere moderne Welt birgt. Dazu kommen die „ganz normalen“ täglichen Sorgen, die man als Familie so hat. 
Dabei gibt es so viel Wissen zum Thema Eltern-Sein, es gibt Beratungsangebote und es gibt Ideen und Visionen, die Eltern das Leben um ein Vielfaches vereinfachen können. Hier werden 10 der DigitalenElternhelfer, darunter SitEinander vorgestellt, die die technischen Möglichkeiten unserer Zeit nutzen, um Eltern effektiv zu unterstützen. 
Vielen Dank für den wunderbaren Artikel:

Ein Netz für Familien

Das Leben ist für Eltern manchmal nicht leicht. Neue Apps und Online-Plattformen sollen das ändern – vom Schwangerenyoga bis zur Kinderbetreuung. Entwickelt werden sie meist von Eltern.

Unser Leben ist ganz selbstverständlich digital – vom ersten Blick aufs Smartphone am Morgen über den Termincheck im Kalender des E-Mail-Programmes bis zum Nachrichtenaustausch per Messenger.

Das betrifft auch Eltern: Die Chatgruppe der Kita hat schon wieder eine Anfrage, die ersten Symptome von Krankheiten werden gegoogelt oder interessante kindergeeignete Treffpunkte online recherchiert. Wie oft hat so mancher gedacht: „Man müsste dafür eine App entwickeln!“

Oftmals gibt es für die unterschiedlichen Themen rund ums Kind sogar schon einen digitalen Helfer, man kennt sie nur nicht. Um solche Digitalen Elternhelfer weiter publik zu machen, haben sie einige Gründer nun unter dem gleichnamigen Schlagwort zusammengetan. 

Das Netzwerk Digitale Elternhelfer will einen kleinen Überblick geben über ausgewählte Angebote für Eltern, vor während und nach der Schwangerschaft. Denn erst, wenn man selbst Kinder hat, wird einem bewusst, wie wichtig bestimmte Themen sind: etwa Kinderbetreuung oder ein soziales Gefüge mit anderen Eltern. Daher entstehen viele dieser Apps und Online-Plattformen aus eigenem Bedarf heraus. 

Zusammengetrommelt wurden die „Digitalen Elternhelfer“ durch Gabriele Patzschke und Anna Figoluschka, beide selbst Entwicklerinnen von Apps. Sie machten aus dem „man müsste mal…“ ein „wir machen jetzt!“ und fragten bei anderen Mompreneurs (und einem Dadpreneur) an, ob diese für die Aktion zu haben sein. Erfolgreich: In Berlin gab es vor Kurzem ein Treffen des Netzwerks unter dem Motto „Better Together“, das die unterschiedlichen Dienstleistungen und Angebote vorstellte, die das Leben von Eltern ein kleines Stück leichter machen sollen.