SitEinander:

Eltern brauchen Zeit fĂĽr sich! Was wĂĽrdest du mit SitEinander-Babysitting endlich mal wieder tun?

In der Sonne sitzen, Kaffee trinken, ein wenig shoppen gehen. Oder ein Buch lesen, zwei Stunden lang! Laura

Wer ist Laura?

„Ich bin Laura, Mutter von 3 Kindern, mit groĂźem Herz und schwachen Nerven.“ So stellt Laura sich selbst vor. Wir von SitEinander sind auf sie gestoĂźen, weil Laura diesen wunderbaren Satz geschrieben hat: „Frei ĂĽber einen Teil der Zeit entscheiden zu können und die Möglichkeit zu haben, das Leben selbst zu gestalten, das macht glĂĽcklich.“ Dann haben wir recherchiert:

Nachdem sie als studierte Geisteswissenschaftlerin und ausgebildete Redakteurin mehr oder weniger erfolgreich in einem Verlag gearbeitet hat, bekam sie ein Kind nach dem anderen und schraubte in der kurzen Zeit zwischen den Elternzeiten an ihrer Karriere als selbstständige Texterin. Weil sich das Mutterglück als nicht so selig machend herausstellte, wie es die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs versprach und sie ihre verstörenden Erfahrungen mit humorlosen Müttern in der Krabbelgruppe verarbeiten musste, beschloss sie, alles in einem Blog @heuteistmusiklaura aufzuschreiben.

Natürlich mussten wir diese Frau für unsere #ElternInsights interviewen und herausfinden, wie und ob sie dieses Glück findet.

SitEinander:

Wann hast/hättest du das letzte Mal Kinderbetreuung gebraucht?

Als ich dringend noch etwas arbeiten musste. Die Kinder waren schon von Schule und Kindergarten zurĂĽck, aber ich hatte noch ein Projekt auf dem Schreibtisch. Mein Mann konnte nicht einspringen und ich wusste nicht, wie ich das jetzt regeln soll. Laura

SitEinander:

Und wie hast du die Situation gemeistert?

Laura: Ich habe das Projekt am Abend fertig gemacht, aber ich war dann selbst fix und fertig 🙂 Laura

Wir möchten einen wunderschönen Absatz aus ihrem Blog zitieren – eine Liebeserklärung an ihre Kinder:

„Durch euch habe ich gelernt, dass sich mein Leben nicht um mich dreht. Das Gefühl ist schön, weil wir Erwachsenen oft nach dem Sinn des Lebens suchen. Schnell finden wir ihn dann, indem wir uns um uns selbst sorgen, um unsere Gesundheit, das Aussehen, die Sinnhaftigkeit unseres Jobs oder solcherlei Sachen. Wenn Kinder in das Leben treten, haben Erwachsene gar nicht mehr so viel Zeit, sich dauernd darüber Gedanken zu machen. Und sobald mal ein Kind krank ist, werden alle anderen Probleme sowieso ganz klein.“ 

SitEinander:

Verrätst du uns deinen Lieblingsbetreuungstipp? Wie kann man die eigenen Kinder und vielleicht auf fremde Kinder so richtig gut beschäftigen und bei Laune halten?

Ich bastel hin und wieder mit den Kindern. Eigentlich fällt mir das schwer, aber ich versuche es. Neulich haben wir ein Kastanien-Mobile gebastelt und Kugeln gefilzt. Aber oft hören die Kinder einfach ein Hörspiel an. Ich habe dann ein wenig Ruhe und kann mich mal aufs Sofa legen. Rausgehen ist ansonsten die beste Möglichkeit, um Kinder zu beschäftigen. Am besten so, dass ich mich mit einem Buch dazu setze und nichts weiter tun muss 🙂

Laura

DANKE FĂśR DAS INTERVIEW.