Am 29. November fand unsere Tagung zum Thema: „Die digitale Familie ‚ÄstTraum aller Arbeitgeber?“ statt. Die Digitalen Elternhelfer stellten dieses Event unter Leitung von Anna Figoluschka in Kooperation mit SAP und durch F√∂rderung des BMFSFJ auf die Beine.¬†Wie kann Digitalisierung genutzt werden, um die Vereinbarkeit von Familie & Beruf zu unterst√ľtzen? Wo √ľberschneiden sich die Tr√§ume von Arbeitgebern und -nehmern, wenn es um Vereinbarkeit und Digitalisierung geht? Welche Tools sollten Arbeitgeber und -nehmer kennen, damit Vereinbarkeit Realit√§t werden kann? Gibt es √ľberhaupt Vereinbarkeit oder muss es eher „Addition“ hei√üen?

¬†All diese Themen wurden in spannende Keynotes und einer Podiumsdiskussion diskutiert . Unter anderem von¬†Cawa Younosi (SAP) ,¬†Isabell Welpe (Technische Universit√§t M√ľnchen) , Marc Brost (Autor von¬†‚ÄěGeht alles gar nicht – warum wir Kinder, Liebe und Karriere nicht vereinbaren k√∂nnen.‚Äú), Julia M√∂hn (Managing Editor von¬†EMOTION¬†und Redaktionsleiterin von¬†Working Women),¬† Volker Baisch (Gesch√§ftsf√ľhrer V√§ter gGmbH), Anke Willers (Textchefin bei ELTERN), Kirsten Frohnert (Erfolgsfaktor Familie), R√ľdiger Dreier (Caritasverband) und Patricia Cammarata (dasnuf.de)¬†

Der klare Wunsch der anwesenden Eltern war, dass Digitalisierung nicht dazu dienen soll, ‚Äěalles weg zu organisieren‚Äú. Das sehen auch wir von SitEinander so. Wenn Eltern sich durch unsere App und kostenloses Babysitting im Freundeskreis etwas Zeit gewinnen, kann diese zwar genutzt werden, um zu Arbeiten und um etliche Haushaltspflichten abzuarbeiten, Hauptziel sollte aber ein anderes sein: Durchatmen, Zweisamkeit, Me-Time!

 

Cawa Younosi von SAP brachte auf den Punkt ,worauf die vielen Ma√ünahmen seiner preis-gek√ľrten familienfreundlichen Unternehmenspolitik zielen, (und worauf auch digitale Tools zielen sollten): ‚ÄěEs geht um tiefe Menschlichkeit‚Äú.

 

Und wenn auch nicht jedes Unternehmen den gro√üen Standard umsetzen kann, den SAP im Bereich Familienfreundlichkeit mit kostenlosem Essen, Homeoffice, Gleit und Teilzeit sowie geteilten F√ľhrungspositionen, so kann sich jeder Arbeitgeber fragen:

Was brauchen Familien auf rein menschlicher Basis?

Am Thementisch von Katja Thiede, der Gr√ľnderin vom Jugglhub Coworking Space, kam dies deutlich zum Ausdruck. Auf die Frage, was Eltern sich w√ľnschen, kam in allen Diskussionsrunden ein √§hnliches Ergebnis zustande: Anerkennung, Respekt, Zeit f√ľr echte Mitmenschlichkeit, Zeit seinen Kindern zuzuh√∂ren, Zeit zu reflektieren. Aber auch, dass der Arbeitgeber und die Politik sich diese Zeit f√ľr einen selbst nehmen.

Wenn Arbeitgeber, die Digitalen Elternhelfer kennen, so unser pers√∂nliches Fazit nach einer langen, ereignis- und lehrreichen Tagung, sind sie schon einen gro√üen Schritt weiter: Sie k√∂nnen ihre Mitarbeiter beraten, k√∂nnen ihnen Tools zur Selbsthilfe an die Hand geben. Denn in dem Dreigespann Politik, Wirtschaft und Eltern, sind letztere diejenigen, die positive √Ąnderungen und Hilfe am schnellsten umsetzen k√∂nnen.